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Der Opel Commodore C wurde vom August 1977 bis August 1982 gebaut. Einen direkten Nachfolger gab es nach 1982 nicht mehr, da die Verkaufszahlen die Entwicklung eines Nachfolgers unrentabel erscheinen ließ. In der Opel-Modellhierarchie rangierte der Commodore zwischen Rekord und Senator.
Der Vorderbau wurde zur Aufnahme des längeren Reihensechszylinders vom Senator übernommen, ab der A-Säule entsprach die Karosserie der des Rekord. Auch das Fahrwerk wurde abgesehen von einer zum schwereren Sechszylinder passenden Abstimmung weitgehend vom Rekord übernommen. Allerdings erhielt der Commodore die 5-Loch-Felgenaufnahme des größeren Senator bzw. Monza. Im Gegensatz zu den früheren Commodore-Modellen wurde jedoch nicht mehr die komplette Sechszylinder-Motorenfamilie der Oberklasse-Modelle Kapitän, Admiral und Diplomat bzw. dem indirekten Nachfolger Senator entnommen. Bis Modelljahr 1981 wurde nur der seit 1967 als Einstiegsmotor im Commodore dienende 2,5-Liter-Vergasermotor im Commodore C angeboten. Die 2,8-Liter- und 3,0-Liter-Maschinen blieben dem Senator/Monza vorbehalten, um den Premium-Modellen keine hausinterne Konkurrenz erwachsen zu lassen.
Leistungsmäßig entsprach der Motor 25S ziemlich genau dem 20E aus dem Rekord, verbrauchte aber bei etwas besserer Laufkultur doch deutlich mehr Sprit als der Rekord 20E. Durch den schweren Vorderbau neigte der Commodore C im Vergleich zum Rekord E stärker zum Untersteuern. Ab Modelljahr 1981 wurde, wie auch im Senator/Monza der Motor 25E im Commodore angeboten, der mit seinen 130 PS und der L-Jetronic einerseits ansprechende Fahrleistungen bot, andererseits aber auch sparsamer mit dem Treibstoff umging. Der im Senator/Monza baugleiche Motor hatte dort aber durch eine andere Auspuffanlage 136 PS. Eigentlich hätte es bereits 1978 diesen Commodore gar nicht mehr geben sollen. Tatsächlich hätten Senator und Monza diese Funktion des Mittelklasse-Aufsteigers ausfüllen sollen. Nachdem aber 1975 die Entwicklung des Diplomat-B-Nachfolgers Diplomat C mangels ausreichender Marktaussichten gestoppt wurde und somit Senator und Monza die Funktion des Top-Modells übernehmen sollten, klaffte eine deutliche Kluft zwischen dem Rekord und dem Senator/Monza. Bis Modelljahr 1981 war der Commodore C nur als 2- und 4-türige Limousine erhältlich. Ab Modelljahr 1981 wurde dann noch der Caravan-Ableger "Voyage" angeboten. Vom Voyage mit dem 25E-Motor wurden während der zweijährigen Bauzeit aber nur 799 Exemplare gebaut. Commodore und Commodore Voyage wurden bis Produktionseinstellung ausschließlich in den Ausstattungsvarianten "Standard" und "Berlina" angeboten. Der "Standard" entsprach nahezu bis ins Detail dem Rekord "Luxus".
Ab Modelljahr 1981 wurde der Commodore serienmäßig mit einer Servolenkung ausgerüstet, die bis dato extra zu bezahlen war. Ohne Servolenkung war das Einparken bedingt durch den schweren Motor kein Vergnügen, so daß die Mehrheit der Kunden diese Sonderausstattung ohnehin geordert hatte. Der Opel Commodore in Basis- oder Luxusausstattung entsprach in der Ausstattung dem Rekord E1-Luxus. Die doch sehr spartanische Rekord E1-Basisausstattung wurde im Commodore nicht angeboten.
Im Commodore Berlina ging es dann etwas nobler zu. Velourssitze, eine Fahrersitz-Höhenverstellung und Ablagetaschen in den Vordersitzen, das Vierspeichen-Komfortlenkrad, der innenverstellbare Außenspiegel auf der Fahrerseite und ein abschließbares Handschuhfach sowie Chromzierringe an den serienmäßigen Stahlfelgen gehörten zum Standard.
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